2018 - Der fünfte Tag: Busparkplatz finden in Mailand ist YXKXKB!

Essen Kaiser eigentlich Bananen?
Essen Kaiser eigentlich Bananen?

Am Donnerstag stand nun das Triple unserer Städteexkursion bevor: Milano, norditalienische Metropole der Mode, Museen und Moneten, quasi Gucci, Dom und Silvio Berlusconi...

Der Tag begann mit der großartigen Idee sich vor (!) der Abfahrt bei dem von uns allen schnell liebgewonnenen MaxiGrossi sich mit "Essen & Trinken" für den Tag (oder doch vorrangig der zu erwartenden Nacht?) zu alimentieren, um nicht durch eventuellen Stau auf der Heimfahrt vor verschlossenen Türen zu stehen.

Leider war das des Guten erst einmal genug, denn unser "eigener" Buspilot war gänzlich unvorbereitet, wo man denn das Gefährt in Mailand halten, geschweige denn parken könne. Dieses Déjà vu zur letzten Studienfahrt hatten Kollegen Wie&Kst unbedingt verhindern wollen und bereits eine Woche vor Abfahrt in dieser Causa das Busunternehmen kontaktiert - augenscheinlich erfolglos... The rest remains in silence - also blenden wir den Report wieder auf, als sich unsere tapferen Toruisti im Gänsemarsch schnurrstracks durch die Stadt marschierten, immer dem Dome zu!

Bei Erstehen der Eintrittskarten für diesen wirklich beeindruckenden Bau muss es zu Szenen rühriger Fraternisierung gekommen sein, denn wohl nur Dank der leuchtturmhaft strahlenden Leidenschaft für Ferrari - aka die rote Käppi von Wiese! - wurde Herrn Wiese in der epischen Schlange vor der Kasse eine bessere Position offeriert und sogar noch die treasure chest des Kleingedruckten geöffnet und uns ein um ein Drittel verbildigter Eintrittspreis ermöglicht!  Nach einer - ja, im Heide-Park-Maßstab - lächerlich kurzen Wartezeit in der Sonnenhut auf der Domplatte wurden auf's freundlichste aber gründlichste von der Militärpolizei gefilzt und dürften dann den Dom betreten, der auch für Bau- & Kunsthistorien-Muffel wirklich eindrucksvolle und nachhaltige Impressionen hinterlassen haben sollte.

Durch die "Bus-situation" hatten die Bambini und Professori nur knapp eine Stunde Zeit, um sich in den Konsum der City zu werfen, doch dies gelang wohl routiniert und zielsicher, so dass z.B. der Autor eine ganze Fraktion unserer Damen in einem (vermutlich) angesehenen und nicht in der Region Hannover niedergelassenen Textileinzelhändler zufällig antraf! ;-)

Nach der erfreulich ereignislosen Rückfahrt gab es das schon vollmundig von uns versprochene Pizza-Essen! 

Am letzten Abend standen uns noch drei Präsentation bevor, wobei die Themen und Umsetzungen von einem Kurzfilm über die Geschichte der Kryptographie, einem Experimentalvortrag zum Mamor und einer Kultur-TV-Runde zu Goethes Reiseabschnitt nach Neapel!

...ja, der letzte Abend einer Schulfahrt - Legenden und Episoden dieser Art finden sich seid Generationen zuhauf - auch beim Verfasser! An dieser Stelle müssen ausdrücklich die K'uK Gilles und Wiese lobend erwähnt werden: In herausragender Pflichterfüllung beaufsichtigen sie die Jugendlichen und Wochen ihnen die ganze Nacht nicht von der Seite! Gut, der "dienstälteste" Lehrkörper gönnte sich luxuriöse 3 Schlafes-Stunden und staunte nicht schlecht, als a) die K'uK noch von Schülern umringt und kartenspielend der Kühle der Nacht getrotzt hatten und b) alle (sic!) Schülerinnen und Schüler pünktlich (!!) und in Bemerkenswert tauglicher körperlicher Verfassung (!!!) vollständig um 07:30 Uhr (!!!!) beim Frühstück vereint waren!!!!!

R*E*S*P*E*C*T :-)

 ...Aber hier sollte dann doch bald der letzte Blogeintrag für den Tag der Heimkunft folgen!

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